Zahnbrücke einsetzen Anleitung: Schritt-für-Schritt zur festen Brücke

Gorazd Danilovski Aktualisiert am 16. August 2026 14 Min. Lesezeit
Zahnbrücke einsetzen Anleitung: Schritt-für-Schritt zur festen Brücke

Zahnverlust kann die Lebensfreude im Alltag nachhaltig beeinträchtigen. Wer in Ljubljana und Umgebung Wert auf ein sicheres, ästhetisches Lächeln legt, sieht sich oft vor die Entscheidung gestellt, welche Lösung die beste Funktion und Optik bietet. Der Weg zu einer hochwertigen Zahnbrücke beginnt mit einer gründlichen Untersuchung und Behandlung aller Erkrankungen im Mundraum, damit die neuen Zähne zuverlässig und komfortabel halten. Dieser Artikel zeigt Ihnen die entscheidenden Schritte, mit denen Sie wieder sorgenfrei kauen und selbstbewusst lächeln können.

Das Wichtigste in Kürze

  • Gründliche zahnärztliche Untersuchung: Eine umfassende Untersuchung ist essentiell für die Vorbereitung der Zahnbrücke und den langfristigen Erfolg.
  • Stabilität der Pfeilerzähne überprüfen: Nachbarzähne müssen gesund und stabil sein, um als Brückenpfeiler dienen zu können.
  • Präzises Beschleifen der Ankerzähne: Das Beschleifen ist entscheidend für die richtige Anpassung und den Komfort beim Tragen der Brücke.
  • Digitale Vermessung für optimale Passform: Moderne Technologien ermöglichen eine präzise Anpassung der Brücke und verbessern den gesamten Behandlungsprozess.
  • Regelmäßige zahnärztliche Kontrollen einhalten: Entsprechende Nachsorge ist notwendig, um Probleme frühzeitig zu erkennen und die Lebensdauer der Brücke zu gewährleisten.

Schritt 1: Wie bereitet der Zahnarzt den Mundraum auf die Zahnbrücke vor?

Vor dem Einsetzen prüft Ihr Zahnarzt Zähne, Zahnfleisch und Kieferknochen und behandelt zuerst alle Entzündungen und Kariesstellen. Erst wenn Ihre Pfeilerzähne stabil und entzündungsfrei sind, beginnt die eigentliche Brückenversorgung. Diese Bestandsaufnahme dauert je nach Befund wenige Tage bis mehrere Wochen.

Die Vorbereitung des Mundraums ist ein entscheidender Prozess, der Ihren zukünftigen Zahnersatz maßgeblich beeinflusst. Eine sorgfältige Untersuchung und Behandlung aller vorhandenen Zahnprobleme bildet die Grundlage für eine erfolgreiche Versorgung. Dabei stehen folgende Vorbereitungsschritte im Mittelpunkt:

  • Gründliche zahnärztliche Untersuchung durchführen
  • Behandlung von Entzündungen im Mundraum
  • Überprüfung der Pfeilerzähne auf Stabilität
  • Dokumentation des Ausgangszustands

Es ist besonders wichtig, eventuelle Erkrankungen von Zähnen, Zahnfleisch und Kieferknochen zu behandeln. Die Nachbarzähne, welche als Pfeiler für die Brücke dienen, müssen gesund und stabil sein. Zur Planung gehören außerdem eine Röntgendiagnostik zur Analyse von Knochensituation und Wurzelstrukturen sowie eine Okklusionsprüfung, also die Bewertung von Bissposition und Kaufunktion. Bei schwerwiegenden Schädigungen der Pfeilerzähne können alternative Lösungen wie Zahnimplantate statt einer Brücke in Betracht gezogen werden.

Die Vorbereitung beginnt also nicht mit dem Beschleifen der Zähne, sondern mit einer umfassenden Bestandsaufnahme Ihrer Mundgesundheit. Ihr Zahnarzt prüft, ob Karies vorliegt, wie stabil das Zahnfleisch ist und ob der Kieferknochen ausreichend Dichte aufweist. Denn Entzündungen müssen zuerst behandelt werden, bevor die eigentliche Brückenversorgung beginnt.

Befundbereich Untersuchungsziel Konsequenz bei Befund
Zähne Karies, Risse, Abszesse Vorbehandlung notwendig
Zahnfleisch Entzündung, Rückgang Parodontale Therapie
Kieferknochen Knochendichte, Resorption Knochenaufbau oder Implantat prüfen
Pfeilerzähne Stabilität, Substanz Anpassung der Brückenplanung

Folgende Befunde machen eine Vorbehandlung zwingend erforderlich:

  • Gingivitis oder Parodontitis: Entzündetes Zahnfleisch muss professionell gereinigt und behandelt werden, bevor Pfeilerzähne beschliffen werden.
  • Kariöse Läsionen: Karies an den zukünftigen Pfeilerzähnen wird vollständig entfernt und gefüllt, um eine stabile Unterlage zu schaffen.
  • Wurzelbeschwerden: Abgestorbene oder infizierte Zahnwurzeln erfordern eine Wurzelkanalbehandlung oder Extraktion.
  • Knochendefekte: Stark abgebauter Kieferknochen kann bedeuten, dass zunächst ein Knochenaufbau notwendig ist.

Die Dauer dieser Vorbereitungsphase variiert je nach Befund. Liegt Ihr Mund in einem guten Zustand, kann sie wenige Tage umfassen. Bei notwendiger Parodontitisbehandlung können mehrere Wochen vergehen. Diese Geduld zahlt sich aus, denn eine gut vorbereitete Mundhöhle ist die Grundlage für eine Brücke, die viele Jahre hält.

Schritt 2: Wie werden die Pfeilerzähne für die Brücke angepasst?

Ihr Zahnarzt beschleift die beiden Nachbarzähne der Lücke unter lokaler Betäubung rundum um etwa 1 bis 1,5 mm, damit die Brückenkronen später sicher sitzen. Anschließend nimmt er einen präzisen digitalen Abdruck und setzt ein Provisorium ein, das die beschliffenen Zähne schützt. Der Eingriff ist für Sie schmerzfrei.

Die präzise Anpassung der Brückenpfeiler ist ein entscheidender Moment in der zahnprothetischen Versorgung. Beim Einpassen werden die Nachbarzähne sorgfältig beschliffen. Die wichtigsten Aspekte umfassen:

  • Präzises Beschleifen der Ankerzähne
  • Vorbereitung für die Ankerkronen
  • Exakte Abdrucknahme für passgenaue Fertigung
  • Schutz der vorbereiteten Zahnsubstanz

Ihr Zahnarzt nimmt hochpräzise Abdrücke vom Kiefer, die dem Dentallabor als Grundlage für die exakte Herstellung der Brücke dienen. Während dieses Prozesses wird häufig ein temporäres Provisorium eingesetzt und provisorisch befestigt. Dieses Provisorium erfüllt zwei Funktionen: Es schützt die vorbereiteten Zähne und gewährleistet gleichzeitig Ihre Kaufunktion.

Konkret werden die Pfeilerzähne rechts und links neben der Lücke rundum um etwa 1 bis 1,5 mm beschliffen, um ausreichend Platz für die späteren Kronen der Brücke zu schaffen. Dieser Schritt ist irreversibel, weshalb eine präzise Planung im Vorfeld unerlässlich ist. Die wichtigsten Arbeitsschritte im Überblick:

  1. Betäubung der Behandlungsregion: Lokale Anästhesie schützt Sie vor Schmerzen während der gesamten Bearbeitungszeit.
  2. Beschleifen der Pfeilerzähne: Das Zahnhartgewebe wird gleichmäßig und kontrolliert abgetragen, um die ideale Form für die Brückenkronen zu erzeugen.
  3. Digitale Abdrucknahme: Mit einem 3D-Intraoralscanner wird die präparierte Region dreidimensional erfasst und direkt an das Labor übermittelt.
  4. Anpassung des Provisoriums: Ein temporäres Provisorium schützt die Pfeilerzähne zwischen den Terminen und erhält Ihre Kaufunktion.
  5. Kontrolle der Präparation: Ihr Zahnarzt prüft die gleichmäßige Materialstärke und den präzisen Übergang zum Zahnfleisch, bevor der Abdruck abgeschlossen wird.

Die digitale Abdrucknahme hat die klassische Abformmasse in modernen Praxen weitgehend ersetzt. Sie ist angenehmer für Sie, liefert genauere Messdaten und reduziert Fehlerquellen bei der Laborfertigung erheblich. Das Ergebnis ist eine Brücke, die beim ersten Einsetzen deutlich besser passt.

Was passiert bei der Anprobe der Zahnbrücke?

Bei der Anprobe setzt Ihr Zahnarzt das fertige Brückengerüst provisorisch ein und stimmt Farbe, Form und Passung gemeinsam mit Ihnen ab. So lassen sich über 90 Prozent der späteren ästhetischen Korrekturen vermeiden. Erst danach wird die Brücke endgültig eingesetzt.

Die Probenphase ist kein bürokratischer Zwischenschritt, sondern Ihre Möglichkeit zur Mitgestaltung des eigenen Lächelns. Sie können dabei aktiv Wünsche äußern. Folgende Aspekte werden bei der Anprobe beurteilt:

  • Farbton und Helligkeit: Stimmt die Brücke mit den Nachbarzähnen und dem Gesamterscheinungsbild überein?
  • Konturierung: Wirken die Zahnformen natürlich und harmonisch?
  • Randschluss: Schließt das Material sauber am Zahnfleischrand ab, ohne Lücken oder Überstände?
  • Kaufläche: Ist die Bisshöhe korrekt, sodass kein vorzeitiger Kontakt entsteht?

Nach der Anprobe kehrt die Brücke bei Bedarf noch einmal ins Labor zurück, damit letzte Anpassungen vorgenommen werden. Erst dann erfolgt der endgültige Einzementiertermin.

Schritt 3: Wie wird die Zahnbrücke eingesetzt?

Ihre individuell gefertigte Zahnbrücke wird auf Passgenauigkeit geprüft und anschließend fest auf den Pfeilerzähnen zementiert. Damit sitzt sie als festsitzender Zahnersatz sicher und lässt sich nicht mehr herausnehmen. Moderne CAD/CAM-Technik sorgt für eine millimetergenaue Passung.

Das Einsetzen ist heute dank modernster zahnmedizinischer Technologien ein präziser und patientenfreundlicher Prozess. Intraoralscanner ermöglichen eine extrem präzise Abformung, die den gesamten Arbeitsablauf beschleunigt. Die wichtigsten Aspekte des Einsetzvorgangs umfassen:

  • Digitale Vermessung des Mundraums
  • Überprüfung der Passgenauigkeit
  • Endgültige Positionierung der Brücke
  • Zementierung und Befestigung

Die individuelle Anfertigung im zahntechnischen Labor garantiert eine optimale Anpassung. Nach sorgfältiger Kontrolle wird die Brücke entweder provisorisch oder permanent zementiert. Dabei achtet Ihr Zahnarzt akribisch auf eine perfekte Passform und Funktionalität. Moderne CAD/CAM-Technologien ermöglichen eine millimetergenaue Herstellung und Anpassung, sodass jede Brücke wie ein maßgeschneidertes Präzisionsinstrument gefertigt wird.

 

Hier ist ein Überblick über häufig verwendete Materialien für Zahnbrücken und ihre wichtigsten Eigenschaften:

Material Vorteile Nachteile
Metallkeramik Sehr langlebig, stabil Sichtbare Metallränder
Vollkeramik Natürliche Ästhetik Weniger bruchfest
Zirkonoxid Hohe Stabilität, biokompatibel Höherer Preis
Metalllegierung Kostengünstig, robust Weniger ästhetisch

Schritt 4: Wie werden Sitz und Biss der Brücke überprüft?

Direkt nach dem Einsetzen kontrolliert Ihr Zahnarzt Festigkeit, Bisshöhe und mögliche Druckstellen und schleift die Brücke bei Bedarf fein nach. So werden Beschwerden beim Kauen und spätere Kiefergelenkprobleme vermieden. Kleinste Abweichungen lassen sich in diesem Moment noch korrigieren.

Bei der Kontrolle von Sitz und Biss achtet Ihr Zahnarzt auf verschiedene entscheidende Aspekte. Die wichtigsten Überprüfungskriterien umfassen:

  • Festigkeit der Brücke kontrollieren
  • Druckstellen und Reibungspunkte identifizieren
  • Korrekte Bisshöhe feststellen
  • Funktionalität beim Kauen testen

Ihr Zahnarzt führt mehrere Anprobeschleifen durch, um eine optimale Passform zu gewährleisten. Dabei wird jede Bewegung und Belastung sorgfältig analysiert. Ziel ist es, Beschwerden zu vermeiden und eine harmonische Integration der Brücke zu erreichen. Die Überprüfung dient nicht nur Ihrem unmittelbaren Komfort, sondern schützt auch langfristig vor möglichen Kiefergelenkproblemen und Verspannungen.

Diese Tabelle fasst typische Herausforderungen und entsprechende Lösungen beim Einsetzen von Zahnbrücken zusammen:

Problem Mögliche Ursache Empfohlene Maßnahme
Druckgefühl beim Kauen Ungenaue Passform Nachjustierung durch Zahnarzt
Zahnfleischentzündung Unzureichende Hygiene Verbesserte Reinigungsroutine
Temperaturempfindlichkeit Offene Übergänge Abdichtung und Beratung
Wackelnde Brücke Lockere Zementierung Erneutes Fixieren im Labor

Schritt 5: Wie wird die Zahnbrücke fixiert und gepflegt?

Die Brücke wird dauerhaft mit einem Spezialzement an den Pfeilerzähnen befestigt und ist damit fest verankert. Für eine lange Haltbarkeit reinigen Sie täglich die Übergänge mit Interdentalbürste oder Brückengarn und gehen regelmäßig zur Kontrolle. So bleibt Ihre Brücke viele Jahre stabil.

Die Befestigung erfolgt durch dauerhaftes Verkleben an den Pfeilerzähnen. Dabei sollten Sie mehrere zentrale Aspekte beachten:

  • Präzise Zementierung der Brücke
  • Sorgfältige Mundhygiene etablieren
  • Regelmäßige zahnärztliche Kontrollen vereinbaren
  • Geeignete Pflegeutensilien auswählen

Im Detail läuft die Eingliederung in folgenden Schritten ab:

  1. Entfernung des Provisoriums: Das temporäre Provisorium wird abgenommen und die Pfeilerzähne gereinigt.
  2. Trockenlegen der Einsetzbereiche: Feuchtigkeit beeinflusst die Haftkraft des Zements negativ, weshalb die Region sorgfältig getrocknet wird.
  3. Aufbringen des Zements: Der spezielle Zement wird auf die Innenflächen der Brückenkronen aufgetragen.
  4. Einsetzen und Fixieren: Die Brücke wird mit gezieltem Druck auf die Pfeilerzähne gesetzt und der Zement ausgehärtet.
  5. Überschussbeseitigung: Überstehender Zement wird vollständig entfernt, da Reste Zahnfleischentzündungen verursachen könnten.
  6. Abschlusskontrolle: Passform, Biss und Stabilität werden geprüft, oft mithilfe von Artikulationspapier, das farbige Druckpunkte hinterlässt.

Eine professionelle Zahnpflege ist entscheidend. Putzen Sie gründlich, verwenden Sie Zahnseide oder spezielle Interdentalbürsten und achten Sie auf bewusste Ernährungsgewohnheiten. Vermeiden Sie harte und klebrige Speisen, die die Brücke belasten könnten. Reinigen Sie die Brücke täglich mit einer Interdentalbürste oder speziellem Brückengarn, um Beläge unter dem Brückenglied zu entfernen. Ausführliche Empfehlungen finden Sie in unserem Ratgeber zur Nachsorge und Reinigung von Zahnbrücken.

Weitere Hygienetipps für die langfristige Pflege:

  • Elektrische Zahnbürste verwenden für bessere Reinigungsleistung an schwer erreichbaren Stellen
  • Zuckerreiche Speisen und Getränke reduzieren, um kariösen Befall der Pfeilerzähne zu verhindern
  • Professionelle Zahnreinigung zweimal jährlich wahrnehmen
  • Zähneknirschen (Bruxismus) mit einer Aufbissschiene behandeln lassen, da dies die Brücke stark belasten kann

Die ersten Wochen nach dem Einsetzen sind besonders wichtig. In dieser Zeit gewöhnt sich Ihr Mund an die neue Brücke, und kleinere Anpassungen können noch vorgenommen werden. Eine Nachkontrolle ein bis zwei Wochen nach der Eingliederung stellt sicher, dass Sitz und Funktion einwandfrei sind und keine Druckstellen entstanden sind.

Wie läuft das Einsetzen einer Zahnbrücke im Überblick ab?

Der Ablauf gliedert sich in fünf Phasen: Analyse und Planung, Präparation und Abformung, Materialauswahl und Laborfertigung, Einsetzen und Anpassung sowie die abschließende Nachkontrolle. Insgesamt sollten Sie mit etwa 3 bis 4 Wochen und 2 bis 3 Terminen rechnen. Die folgende Übersicht fasst die Phasen mit Ziel und Schlüsselpunkt zusammen:

Behandlungsphase Hauptziel Schlüsselpunkt
Analyse & Planung Individuelle Strategie Auswahl geeigneter Brücke
Präparation & Abformung Exakte Modellherstellung Präzise Pfeilerpräparation
Materialauswahl & Labor Optimale Materialentscheidung Fertigung mit CAD/CAM
Einsetzen & Anpassung Passgenauer Sitz Kontrolle Biss und Halt
Nachkontrolle Funktion und Ästhetik prüfen Feinkorrektur möglich

Warum entscheidet die Vorbereitung über den Erfolg der Brücke?

Weil unbehandelte Entzündungen die Ausfallrate von Zahnbrücken innerhalb von fünf Jahren um bis zu 30 Prozent erhöhen. Die beschliffenen Pfeilerzähne tragen die gesamte Konstruktion, deshalb ist eine entzündungsfreie, stabile Basis entscheidend. Wer die Vorbehandlung überspringt, riskiert eine zweite, aufwändigere Behandlung.

In der Praxis zeigt sich immer wieder das gleiche Muster: Patienten kommen gut informiert über Materialien und Kosten, aber mit einer klaren Unterschätzung der Vorbereitungsphase. Sie möchten möglichst schnell eine fertige Brücke und empfinden Vorbehandlungen als Verzögerung. Erfahrungsgemäß ist genau diese Einstellung der häufigste Grund, warum Brücken vorzeitig versagen.

Was viele nicht bedenken: Die Pfeilerzähne tragen nicht nur die Brücke, sondern werden durch das Beschleifen dauerhaft verändert. Eine Entzündung, die später zum Knochenverlust führt, untergräbt genau die Basis, auf der die ganze Konstruktion ruht. Es gibt keine nachträgliche Korrektur, die diesen strukturellen Schaden ausgleicht.

Digitale Verfahren wie der 3D-Intraoralscanner verändern die Qualität der Vorbereitung erheblich. Sie liefern nicht nur bessere Abdrücke, sie erlauben Ihrem Zahnarzt auch, mögliche Probleme am Bildschirm zu simulieren, bevor der erste Fräser den Zahn berührt. So profitieren Sie von einer planerischen Genauigkeit, die vor zehn Jahren nicht möglich war.

Ihre sichere Zahnbrücke mit modernster Technologie in Ljubljana

Die präzise Vorbereitung, das exakte Anpassen der Brückenpfeiler und das sorgfältige Einsetzen sind entscheidend für eine langlebige und komfortable Zahnbrücke. Wenn Sie Wert auf moderne Verfahren wie CAD/CAM-Technik und die schonende Nutzung von 3D-Intraoralscannern legen, dann sind Sie bei uns genau richtig.

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Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert der gesamte Prozess des Zahnbrücke-Einsetzens?

Der gesamte Prozess dauert in der Regel etwa 3 bis 4 Wochen und erfordert mehrere Besuche. Planen Sie mindestens 2 bis 3 Termine ein, um Untersuchung, Vorbereitung, Anpassung und das endgültige Einsetzen der Brücke zu ermöglichen.

Wie lange dauert das Einsetzen der Brücke beim Termin selbst?

Der eigentliche Einsetztermin, bei dem die fertige Brücke zementiert wird, dauert meist nur etwa 30 bis 60 Minuten. Der Großteil der Gesamtzeit entfällt auf Vorbereitung und Laborfertigung.

Tut das Einsetzen einer Zahnbrücke weh?

Nein. Das Beschleifen der Pfeilerzähne und das Einsetzen erfolgen unter lokaler Betäubung und sind schmerzfrei. Nach dem Abklingen der Betäubung kann der beschliffene Zahn kurzzeitig temperaturempfindlich reagieren, was sich in der Regel schnell legt.

Ist eine Zahnbrücke fest oder herausnehmbar?

Eine klassische Zahnbrücke ist festsitzender Zahnersatz. Sie wird dauerhaft auf den Pfeilerzähnen zementiert und kann nur von Ihrem Zahnarzt wieder entfernt werden. Sie tragen sie also rund um die Uhr wie Ihre eigenen Zähne.

Wann kann nach dem Zähneziehen eine Brücke eingesetzt werden?

In der Regel vergehen einige Wochen bis wenige Monate nach dem Zähneziehen, bis Kieferknochen und Zahnfleisch vollständig verheilt sind und die Lücke eine stabile Grundlage bietet. Den genauen Zeitpunkt legt Ihr Zahnarzt individuell nach dem Heilungsverlauf fest.

Wie funktioniert das Beschleifen der Brückenpfeiler?

Das Beschleifen der Brückenpfeiler bereitet die Nachbarzähne optimal auf die Zahnbrücke vor. Ihr Zahnarzt trägt dabei unter lokaler Betäubung rundum etwa 1 bis 1,5 mm Zahnsubstanz ab, damit die Pfeilerzähne die bestmögliche Stabilität für die Brücke bieten.

Welche Materialien werden für Zahnbrücken verwendet und was sind ihre Vorteile?

Zahnbrücken werden aus Metallkeramik, Vollkeramik, Zirkonoxid oder Metalllegierungen hergestellt. Jedes Material hat spezifische Vorteile wie hohe Langlebigkeit oder natürliche Ästhetik. Wählen Sie das Material gemeinsam mit Ihrem Zahnarzt entsprechend Ihren Ansprüchen und der Position im Gebiss.

Wie lange dauert die Eingewöhnung an eine neue Zahnbrücke?

Die meisten Patienten gewöhnen sich innerhalb weniger Tage bis zu zwei Wochen an die neue Brücke. In dieser Zeit kann Ihr Zahnarzt bei Bedarf kleinere Anpassungen vornehmen, damit Biss und Tragegefühl stimmen.

Was sind die wichtigsten Pflegehinweise nach dem Einsetzen der Zahnbrücke?

Nach dem Einsetzen ist eine sorgfältige Mundhygiene entscheidend. Putzen Sie regelmäßig, reinigen Sie die Übergänge mit Zahnseide, Brückengarn oder Interdentalbürsten und verzichten Sie auf harte oder klebrige Lebensmittel. Halten Sie regelmäßige Kontrollen ein, um die Gesundheit Ihrer Brücke zu sichern.

Wie lange hält eine Zahnbrücke normalerweise?

Eine gut gepflegte Zahnbrücke hält in der Regel 10 bis 15 Jahre oder länger. Optimieren Sie Ihre Mundhygiene und nehmen Sie regelmäßige Kontrollen wahr, um die Lebensdauer Ihrer Brücke zu maximieren.

Zahlt die Krankenkasse in Österreich eine Zahnbrücke?

Festsitzender Zahnersatz wie eine Zahnbrücke gilt in Österreich grundsätzlich als Privatleistung. Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) leistet dafür in der Regel keinen Kostenzuschuss, außer in besonderen medizinischen Ausnahmefällen nach vorheriger Bewilligung. Gerade deshalb ist hochwertiger Zahnersatz in Ljubljana für viele Patienten eine attraktive und kostengünstigere Alternative.

Hinweis: Die Inhalte dieses Beitrags dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle zahnmedizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Jeder Fall ist anders. Für eine verbindliche Einschätzung Ihrer persönlichen Situation vereinbaren Sie bitte einen Beratungstermin mit Dr. Gorazd Danilovski in unserer Praxis Artident in Ljubljana.
Gorazd Danilovski

Gorazd Danilovski

Inhaber · dr. dent. med., MsC Oral Implantology

Dr. Gorazd Danilovski (dr. dent. med., MsC Oral Implantology) ist Inhaber und Zahnarzt der familiengeführten Zahnklinik Artident in Ljubljana. Sein Schwerpunkt liegt auf Zahnimplantologie, festsitzendem Zahnersatz und ästhetischer Zahnheilkunde. Seinen Masterabschluss (MsC) absolvierte er im Fachgebiet Oral Implantology, sein Studium führte ihn unter anderem an die Goethe-Universität. Mit über 100 gesetzten Zahnimplantaten verfügt er über…

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